Zeit für mich – was kann ich für mich tun?

Du hast vielleicht während der Therapie gelernt besser oder erstmals auf dich zu achten.

Die Achtsamkeit solltest du dir beibehalten, auch um wieder Selbstvertrauen in deinen Körper zu erlangen. Nimmt dir auch weiterhin Zeit für dich, plane Ruhepausen ein und tu das, was dir guttut.

Das kann bei jedem anders aussehen. Zeit in der Natur, alleine oder mit dem Partner, mit der Familie oder mit Freunden, ein Theaterbesuch, ein Malkurs oder Ausflüge. Hör in dich hinein und finde heraus was dir Spaß macht und dir Kraft und Lebensfreude gibt.

Um Kraft zu erlangen, bau dir ein Sportprogramm auf, das aus Kraft- und Ausdauertraining besteht. Hilfe dafür bekommst du bei Sporttherapeuten oder in deinem lokalen Sportverein.

Achte auf deine Ernährung, ernähre dich ausgewogen, abwechslungsreich und gesund.
Eine „gesunde Ernährung“  beinhaltet laut Deutscher Gesellschaft für Ernährungsmedizin:

  • Abwechslungsreich essen
  • Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag, möglichst frisch oder kurz gegart, idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit
  • Brot, Nudeln, Reis und Mehl am besten aus Vollkorn, weil Vollkornprodukte länger sättigen und mehr Nähr- und Ballaststoffe als Weißmehlprodukte enthalten
  • Ein- bis zweimal wöchentlich Fisch, um deinen Bedarf an Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren abzudecken
  • Fleisch, Wurstwaren und Eier in Maßen und nicht mehr als ein bis zwei Portionen (300 bis 600g) pro Woche
  • Pflanzliche Öle als Fettträger benutzen und unsichtbare Fette vermeiden (Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast-Food)
  • Zucker und Salz einsparen
  • Viel Wasser trinken
  • Lebensmittel schonend zubereiten
  • Zeit nehmen und das Essen genießen
  • Auf dein Gewicht achten und in Bewegung bleiben!
Vera

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