Wieviel soll ich trainieren?

Um einen positiven Effekt zu erzielen, solltest du mindestens 18 MET („Metabolic Equivalent of Task“) pro Stunde in der Woche durch körperliche Aktivität erreichen. Gerade das Spaziergehen, solltest du dabei als Bewegungsform nicht unterschätzen.
METs beschreiben deinen Energieverbrauch durch Bewegung.

Spazieren gehen 3 MET/pro Stunde
Zügiges Gehen, Walken 5 MET/pro Stunde
Joggen (ca. 10 km/h/Stunde) 10 MET/pro Stunde
Rad fahren (ca. 20 km/h/Stunde) 8 MET/pro Stunde
Fahrradergometer (50 W) 3 MET/pro Stunde
Schwimmen (moderat) 7 MET/pro Stunde
Tanzen 4 MET/pro Stunde
Krafttraining (leicht-moderat) 3 MET/pro Stunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Körperliche aktive Brustkrebspatientinnen haben nachgewiesenermaßen eine bessere Überlebensrate, selbst nach zehn Jahren. In bisherigen Studien zeigte sich, dass ein Trainingsumfang von zwei bis drei Stunden zügigem Waken pro Woche die größten Effekte hat. Über die positiven Gründe hierfür wird spekuliert.

Während deines stationären Aufenthaltes im Krankenhaus kannst du auch das Aufstehen aus dem Bett und wenige Meter gehen, ggf. gestützt durch die Pflegekraft oder am Infusionsständer, als Training sehen. Wenn du das ein paarmal am Tag machst und die Strecke täglich um 10 Meter steigerst, hast du schon den Beginn eines auf deine medizinische Situation angepasstes Trainingsprogramms.
Koordinationsübungen, wie z. B. Kreisen eines Beines in der Luft im Einbeinstand, während du dich am Bettende festhältst, sind auch sinnvoll.
Kombiniert mit Atemübungen kannst du deine körperliche Leistungsfähigkeit trotz Krebstherapie durch diese einfachen Übungen schon spürbar verbessern.

Vera

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