Welches Training soll ich wann machen?

Phase 1 (vor der Therapie, zu Beginn der Therapie)
In dieser Phase vor der eigentlichen Therapie kannst du meistens noch jedes Training durchführen. Es bietet sich ein Ausdauertraining an, um den Grundstein für körperliche Ausdauer und Fitness zu legen. Ein ergänzendes Krafttraining ist ebenfalls sinnvoll. Bereits ein Training von zwei Wochen kann dir substanziellen Zuwachs an Leistung bringen!

Phase 2 (während der Chemotherapie, endokrinen Therapie und Strahlentherapie, nach der Operation)
Hier ist, im Vergleich zu Phase 1, ein in Intensität und Dauer reduziertes Ausdauertraining ebenfalls die Grundlage, das durch Kräftigungsübungen ergänzt werden sollte. Intensität und Dauer sind abhängig von deinem individuellen Allgemeinzustand und müssen diesem unbedingt angepasst werden.

Phase 3 (nach der Chemotherapie, endokrinen Therapie, Strahlentherapie und Operation, im Zeitraum der Nachsorge)
In der dritten Phase steht ein Aufbau- und Stabilisierungstraining im Fokus. Das – in der Intensität steigende – Training in der Rehabilitationsklinik dient dir als Grundlage für das spätere häusliche Training. Dort solltest du unbedingt einen erneuten Belastungstest durchführen lassen, um den aktuellen Belastungsstand zu ermitteln und die optimale Belastungsintensität festzulegen. Die Übungen solltest du dann zu Hause konsequent fortführen. Sinnvoll ist es, wenn du dir einen Physiotherapeuten suchst, der Erfahrung mit der Thematik hat und das selbstständige Training in den eigenen vier Wänden ergänzt.
Spezielle Massagen und Lymphdrainagen sind ebenfalls empfehlenswert. Einige Einrichtungen bieten auch eine medizinische Trainingstherapie „am Gerät“, also an Kraftgeräten an, die eine ideale Kombination mit Massage und Physiotherapie darstellt.
Krebssportgruppen werden häufig von Sportvereinen organisiert und vermitteln dir ein praktisches Training.

Vera

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