Was kann ich gegen Kribbeln in Händen und Füßen tun?

Einige Chemotherapien können die Nerven in deinem Körper schädigen, insbesondere Chemotherapien mit Platinverbindungen und Taxanen. Am häufigsten sind Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark betroffen, die sogenannten peripheren Nerven.

Anzeichen für eine solche Nervenschädigung sind ein Kribbeln in den Händen und Füßen, sowie Taubheitsgefühl, Pelzigkeit und Kälteempfindlichkeit. Alltägliche Dinge wie eine Bluse zuknöpfen oder einen Stift halten fallen dir dann eventuell schwer.

Du kannst dem selbst gegen wirken, indem du deine Hände und Fußsohlen täglich mittels Fußrollen, Bürsten oder Igelbällen massierst und damit die Durchblutung steigerst. Auch das Kneten mit warmen Quarzsand unterstützt die Durchblutung. Besorge dir hierfür Quarzsand aus dem Baumarkt, gib ihn in eine Schale und erwärme ihn im Backofen. Wenn er handwarm ist, knete ihn mit deinen Fingern oder Füßen.

Veränderungen an deiner Fingerfertigkeit, Motorik oder Sensitivität sowie Taubheitsgefühle solltest du unbedingt mit deinem behandelnden Arzt besprechen.

Vera

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