Was ist Hochpräzisionsbestrahlung?

Hochpräzisionsbestrahlung wird auch stereotaktische Bestrahlung genannt – manchmal hört man auch von Cyberknife. Sie ermöglicht die punktgenau Bestrahlung von Tumoren und Metastasen, so dass millimetergenau erkranktes Gewebe abgetragen werden kann. Diese Methode kommt immer häufiger zum Einsatz, ist nicht invasiv und bietet für Patient*innen ein hohes Maß an Sicherheit.

Damit das Verfahren so zielgenau wirken kann, wird im Vorfeld mit CT- und MRT-Bildern in 3D genau geplant welcher Bereich und aus welchem Winkel bestrahlt wird und welche Bereiche unbedingt vor Strahlung geschützt werden müssen. Auch während der Bestrahlung kommt einiges an Hightech zum Einsatz: mit speziellen Lagerungshilfen wird sichergestellt, dass die Patient*innen immer in der richtigen Position liegen. Zudem können Sensoren Bewegungen, wie beispielsweise durch die Atmung erfassen und selbst kleinste Veränderungen in der Position ausgleichen. Bei Bestrahlungen am Kopf bekommen Patient*innen eine Maske zur Fixierung und Orientierung angepasst.

Durch die hohe Genauigkeit des Verfahrens können Tumore und Metastasen bei Bedarf mit höheren Dosen bestrahlt werden. Die Hochpräzisionsbestrahlung ist so inzwischen eine gute Therapieoption, wenn eine operative Therapie nicht möglich ist. Die Wirkung der Bestrahlung ist je nach Tumorbiologie unterschiedlich.

MBF