Portthrombose – was passiert nun?

Einer sehr häufige Komplikation mit dem sogenannten Portsystem ist eine „Portthrombose“. Hierbei verstopft ein Blutgerinnsel die Portspitze oder es hat sich ein Blutgerinnsel im Kathetersystem gebildet. Symptome wie schmerzhafte Schwellungen und Entzündungen sind selten. Am häufigsten findet sich ein nicht rückläufiger Port.

Um eine Thrombose im Portsystem zu vermeiden erhalten viele Patientinnen prophylaktische eine blutverdünnende Therapie, zum Beispiel durch das Spritzen von Heparin.

In den Phasen, in denen er nicht genutzt wird, empfiehlt sich eine regelmäßige Portspülung. Wie häufig das erfolgen soll, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, es gilt die Empfehlung des implantierenden Arztes.

Bei Infektionen und ausgedehnten Thrombosen muss der Port entfernt werden, da die Gefahr einer Blutvergiftung (Sepsis) und Lungenembolie besteht.

Heike