Mit wem kann ich über meine Sorgen, Ängste und Emotionen sprechen?

Die Diagnose Brustkrebs bedeutet immer einen Einschnitt in dein Leben und löst zunächst Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit und Angst aus.
Wie du auf diese Belastung durch die Diagnose Krebs reagieren wirst, lässt sich nicht pauschal vorhersagen, weil Menschen unterschiedlich reagieren.

Nicht jeder Mensch spricht gerne über seine emotionale Befindlichkeit, jedoch konnte in vielen Studien gezeigt werden, dass es für die Krankheitsverarbeitung wichtig ist, über seine Ängste, Sorgen und Emotionen zu sprechen. Dafür hast du verschiedene Anlaufstellen:

  • Psychoonkologen können dir dabei helfen Bewältigungsstrategien für verschiedene Situationen zu entwicklen.
  • Selbsthilfegruppen bieten dir die Möglichkeit zum Austausch mit Betroffenen.
  •  dapo e.V.  > Auf dieser Seite findest du Adressen von Psychotherapeuten, Sozialarbeitern, Seelsorgern und Supervisoren, die in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e.V. mitwirken.
  • Entspannungstechniken oder Yoga können dir ebenfalls helfen besonders belastende Situationen zu überstehen.
  • In Kreativkursen (Maltherapie, Musiktherapie, Tanztherapie oder Ähnliches) gelingt es dir vielleicht auch negative und bedrückende Gefühle zum Ausdruck zu bringen und zu verarbeiten.
Vera

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