Ich habe überlebt – und jetzt?

Du hast es geschafft! Vielleicht musst du noch einige Jahre Tabletten nehmen, aber der Hauptteil deiner Behandlung ist abgeschlossen!

Auch wenn der Krebs verschwunden ist, ist nun nicht wieder alles wie vorher: deine Erkrankung und die Therapien haben dein Leben verändert. Die Veränderungen und deren Ausmaß ist individuell verschieden.  Zu den häufigsten Spätfolgen nach Krebstherapien zählen:

  • Nervenschädigungen in den Extremitäten (Polyneuropathie), die durch die Chemotherapie entstanden sind
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom (Fatigue)
  • Sexuelle Fehlfunktion, Unlust oder Unfruchtbarkeit
  • Herz-, Lungen oder Nierenschäden durch die Chemo- oder Antikörpertherapie
  • Lymphödeme
  • Chronische Schmerzen
  • Hautschäden durch die Bestrahlung
  • Emotionale Sorgen, Angst vor einem Rezidiv oder Fortschreiten der Erkrankung
  • Konzentrationsstörungen
  • Beziehungsprobleme
  • Finanzielle oder berufliche Schwierigkeiten

Auch wenn deine Therapie beendet ist, dein onkologisches Team ist weiterhin für dich da!

Du kannst auch in der Zeit der Nachsorge die Kontakte der Krebsberatungsstellen, deines Brustzentrums inkl. Sozialdienst und Psychoonkologen, sowie deines niedergelassenen Hausarztes oder Onkologen nutzen. Je nach Krankheits- und Lebenssituation können diese dich an entsprechende Ansprechpartner und Beratungsstellen vermitteln oder dir selbst Hilfestellung geben.

Heike