Die richtige Ernährung unter deiner Therapie

Für deine Prognose und die Lebensqualität ist es sehr wichtig, dass du während der Therapie nicht an Gewicht verlierst, ebenso aber auch nicht zunimmst.
Die Ernährung wirkt sich auf das Stoffwechselgeschehen in deinem Körper aus und der Stoffwechsel hat Auswirkungen auf den Verlauf deiner Tumorerkrankung.
Unter- und Mangelernährung schwächen deinen Körper zusätzlich, deshalb ist es wichtig, dass du auf eine ausgewogene und ausreichende Ernährung achtest.

Eventuell verändert sich dein Geschmacksempfinden unter der Therapie. Damit ist nicht nur der metallische Geschmack im Mund gemeint (der nach Therapieende wieder verschwindet), sondern auch deine Lust und Abneigung gegenüber verschiedener Nahrungsmittel.

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährungsmedizin beinhaltet eine „Gesunde Ernährung“:

  • Abwechslungsreich essen
  • Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag, möglichst frisch oder kurz gegart, idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit
  • Brot, Nudeln, Reis und Mehl am besten aus Vollkorn, weil Vollkornprodukte länger sättigen und mehr Nähr- und Ballaststoffe als Weißmehlprodukte enthalten
  • Ein- bis zweimal wöchentlich Fisch, um deinen Bedarf an Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren abzudecken
  • Fleisch, Wurstwaren und Eier in Maßen und nicht mehr als ein bis zwei Portionen (300 bis 600g) pro Woche
  • Pflanzliche Öle als Fettträger benutzen und unsichtbare Fette vermeiden (Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast-Food)
  • Zucker und Salz einsparen
  • Viel Wasser trinken
  • Lebensmittel schonend zubereiten
  • Zeit nehmen und das Essen genießen
  • Auf dein Gewicht achten und in Bewegung bleiben!

Hilfestellung und Informationen in Bezug auf die Ernährung erhältst du bei geschulten Ernährungsmedizinern. Sprich mit deinem onkologischen Team oder informiere dich über die Regionalstellen der Deutschen Krebsgesellschaft oder ein zertifiziertes Brustzentrum in deiner Nähe.

Vera

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