An Apple a day keeps the Doctor away!

Wie wirkt der Apfel auf den menschlichen Körper?

Es konnte schon bewiesen werden, dass täglicher Verzehr von Äpfeln die Gesundheit positiv beeinflussen kann. Noch ist allerdings nicht klar, woran das genau liegt. Äpfel enthalten eine Vielzahl von Wirkstoffen:

  • Kalium wird für die Reizleitung im Nervensystem benötigt und ist so für die Funktion von Muskeln wichtig. Zudem ist es an der Regulation von pH-Wert und Blutdruck beteiligt.
  • Kalzium ist wichtig für Zähne und Knochen, die Reizleitung in den Nerven und für die Blutgerinnung.
  • Vitamin B1 braucht der Körper für die Energiegewinnung aus Kohlehydraten und daher wichtig für Herz und Gehirn. Auch Vitamin B1 ist an der Reizleitung beteiligt.
  • Vitamin B2 ist für die Nutzung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten nötig
  • Vitamin B 6 kommt bei der Bildung von Blut- und Botenstoffen, der Immunregulation und dem Fettstoffwechsel zum Einsatz
  • Vitamin E kann mit seiner antioxidative Wirkung freie Radikale abfangen und schützt somit die Zellen. Außerdem reduziert das Vitamin Entzündungsreaktionen
  • Folsäure (auch Folat oder Vitamin B9 oder B11 genannt) ist essenziell für Zellteilung und Blutbildung
  • Vitamin C ist ebenfalls ein Radikalenfänger und stärkt das Immunsystem. Da es auch zum Aufbau vom Bindegewebe benötigt wird, ist es wichtig für die Wundheilung. 
  • Die Pektine der Schale sind unverdauliche Ballaststoffe, die für eine gesunde Darmflora wichtig sind und bei Durchfall helfen. Als sogenannte Komplexbildner helfen sie, den Cholesterinwert im Blut zu senken, und wirken entgiftend.

Die sekundären Pflanzenstoffe im Apfel können den menschlichen Stoffwechsel beeinflussen. 

Flavonoide schützen Äpfel vor UV-Strahlung und können im menschlichen Körper zu einer Stärkung der Abwehrkräfte beitragen. Äpfel können so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Dazu gehört das Phorizin, dasim menschlichen Darm die Zuckeraufnahme senkt undsomit das Risiko einer Erkrankung an Diabetes mellitus Typ 2 senken kann.

Allergiker können ggf. zu den alten Apfelsorten wie bspw. Alkmene, Eifeler Rambur, Goldparmäne und Roter Boskoop greifen. Diese enthalten mehr sekundäre Pflanzenstoffe, die Apfelallergene inaktivieren können. Aber auch hier ist trotzdem Vorsicht geboten. Aus manchen neueren Sorten wurden einige dieser Stoffe herausgezüchtet (u.a. damit die Äpfel nicht so schnell braun werden), so dass diese Sorten eher allergische Reaktionen verursachen können. Durch Hitze wird das Allergen „Mal d 1“ zerstört, so dass Apfelkuchen und Kompott für diese Allergiker kein Problem sind. Das Allergen „Mal d 3“ hingegen ist hitzebeständig, sorgt aber eher im südeuropäischen Raum für Allergien.

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Apfelsalat

Der schnelle Salat eignet sich ideal als kalorienarme Zwischenmahlzeit, die lange sättigt.

Zutaten für 1 Portion

1 kleiner Apfel

2 EL Naturjoghurt (1,5 % Fett)

1 TL Ahornsirup

Saft von ½ Zitrone

Zubereitung

  1. Naturjoghurt, Zitronensaft und Ahornsirup verrühren.
  2. Apfel vierteln, entkernen und fein hobeln. 
  3. Gehobelten Apfel mit dem Joghurt mischen.

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Rohkost-Apfelkuchen (vegan)

Ein Kuchen ohne Backen? Ja, das geht und schmeckt nicht nur an heißen Tagen.

Zutaten

Boden

1 Tasse Cashewkerne

1 Tasse Kokosflocken

½ Tasse Datteln

1 Prise Salz

Belag

1 Tasse Datteln

2 Äpfel

2 EL Zitronensaft

½ TL Zimt

1 Prise Salz

Zubereitung 

  1. Cashewkerne und Datteln mit einem leistungsstarken Mixer klein hacken. 
  2. Cashewkerne, Datteln, Salz und Kokosflocken mischen und zu einer homogenen Masse verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, etwas Wasser hinzugeben.
  3. Den Teig in einer kleinen Springform verteilen und flach drücken.
  4. Datteln für die Füllung mit einem der Äpfel im Mixer zerhacken. 
  5. Den zweiten Apfel raspeln und zum Dattel-Apfel-Mix geben. Mit Zimt, Salz und Zitronensaft mischen und auf die Füllung auf den Teig in der Form geben.
  6. Den Kuchen im Kühlschrank für mind. 4 Stunden kühlstellen

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Bratapfel-Porridge

Das Bratapfel-Porridge ist nicht nur in der Weihnachtszeit ein wohltuendes Frühstück für einen guten Start in den Tag.

Zutaten für 2 Portionen

400 g Äpfel (säuerlich)

2 EL Zitronensaft

2 TL Honig

1 TL Piment (gemahlen)

1 Prise Zimt 

Salz

20 g Ingwer (frisch, geschält)

100 ml Milch

30 g Sultaninen (gehackt)

50 g zarte Haferflocken

250 g Magerquark

1 Prise Vanille (gemahlen)

20 g Mandelstifte

Zubereitung

  1. Äpfel abspülen, entkernen und würfeln. Mit Zitronensaft, Honig, Piment, Zimt und einer Prise Salz in einem Topf mischen.
  2. Ingwer reiben, unter den Apfel rühren und zugedeckt bei kleiner Hitze für 6-8 Minuten dünsten. Die Hälfte beiseite stellen.
  3. Restliches Kompott mit Milch, 100 ml Wasser, Sultaninen und Haferflocken verrühren und zugedeckt aufkochen, vom Herd nehmen und 5 Minuten quellen lassen.
  4. Quark und Vanille unterrühren.
  5. Mit gedünstete Apfelstücke in zwei Schalen anrichten und mit Mandeln bestreuen.

Tipp: Die zweite Portion kalt stellen und am nächsten Tag als Overnight-Oats genießen

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Kürbis-Apfel-Curry

Das Kürbis-Apfel-Curry eignet sich hervorragend als Seelenwärmer an grauen Herbsttagen.

Zutaten für 4 Portionen

900 g Hokkaido-Kürbis

1 rote Paprika

4 Schalotten

1 Knoblauchzehe

1 rote Chili

3 EL Öl

2 Sternanis

1 TL gelbe Currypaste

400 ml Kokosmilch

4 Äpfel (säuerlich)

½ TL 5-Gewürze-Pulver

½ Limette

Salz, Pfeffer (frischen)

Basmati-Reis und Koriander zum Servieren

Zubereitung

  1. Kürbis und Paprika putzen und in Würfel schneiden. 
  2. Ingwer und Knoblauch schälen und fein würfeln. Schalotten schälen und in Ringe schneiden. 
  3. Chili fein hacken (mit Küchenhandschuhen arbeiten).
  4. 2 EL Öl erhitzen und Kürbis portionsweise darin anbraten, salzen und zur Seite stellen.
  5. Ingwer, Schalotten, Knoblauch, Chili und Sternanis hineingeben und andünsten. Paprika dazugeben und 1 Minute anbraten. Die Currypaste zufügen und ebenfalls 1 Minute anbraten. Kokosmilch und Kürbisstücke zufügen. Zugedeckt 5-10 Minuten kochen. 
  6. Äpfel waschen, entkernen, in Spalten schneiden und mit dem 5-Gewürze-Pulver mischen. Limette auspressen. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Äpfel goldbraun anbraten und zum Curry geben. 
  7. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Mit Basmati-Reis und Koriander servieren

MBF